Verkalkung

Warum Wasseraufbereitung im Dentalbereich?

Die Hersteller von Dentaleinheiten empfehlen eine Wasserenthärtungsanlage bei einer Wasserhärte von über 12° dH. Andere schreiben eine Wasserhärte zwischen 8,4 bis 12°dH vor, damit ein Anspruch auf Gewährleistung gegeben werden kann. Eine Überschreitung dieser Werte führt zwangsläufig zu Problemen mit Kalkablagerungen. In diesem Fall ist eine Wasserenthärtungsanlage nach dem Prinzip des Ionentauschers dringend notwendig. Andere Systeme, z. B. physikalische Geräte können keine definierte Wasserhärte liefern, sondern sollen die Kalkbestandteile umwandeln. Diese Technik ist umstritten, wissenschaftlich nicht belegbar und erfüllt auch nicht die Härtevorgaben der Dentalgerätehersteller. Unsere Anlagen schützen die teure und oft nur mit großem Aufwand zu reparierende Installation. Da unser Gerät dem Wasser die härtebildenden Bestandteile entzieht, werden auch Wasserhähne, Spülen und Fliesen nicht mehr mit Kalkflecken so stark verunstaltet. Bei jeder Enthärtungsanlage muss unbedingt beachtet werden, dass der Wasserverbrauch an den Dentaleinheiten sehr gering ist und somit nicht jede Enthärtungsanlage effektiv arbeiten kann. Die Enthärtungsanlage von aquaPROdentis wurde speziell für die Parameter von Dentaleinheiten entwickelt und gewährleistet eine zuverlässige Funktion.

Funktionsweise der Enthärtungsanlage

Die Enthärtungsanlage ist eine Einsäulenanlage, die aus einem Filterbehälter besteht, der mit speziellem Mischbettharz gefüllt ist. Durch eine spezielle technische Einrichtung gewährleistet die Enthärtungsanlage zuverlässig, auch bei dem geringen Wasserverbrauch der Bohrinstrumente, die Wasserhärtevorgaben der Dentalgerätehersteller. Die Wasserenthärtungsanlage ist so programmiert, dass sie bei Einschalten des Praxishauptschalters die Regeneration durchführt. Dieses ist hauptsächlich aus hygienischen Gründen indiziert. Hierbei wird die Enthärtungsanlage noch mit einer Sparautomatik regeneriert, so dass sie insgesamt nur etwa die Hälfte an Regeneriermittel (Regeneriersalz) benötigt, wie es bei herkömmlichen Anlagen üblich ist. Dabei werden durch Regenerationsmittel die Härtebestandteile wieder aus dem Harz entfernt. Das bei der Regeneration übrig gebliebene Chlorid wird durch ein spezielles Verfahren in Chlor umgewandelt und anschließend durch den entsprechenden Harzbehälter gespült. Die desinfizierenden Eigenschalten von Chlor führen damit zu einer wirkungsvollen Entkeimung dieses Behälters, in dem sich wegen der großen Oberfläche der Harzkugeln Keime einnisten und vermehren können. Daher sind Enthärtungsanlagen mit einer möglichst geringen / kleinen Harzmenge zu montieren. Eine Wartung ist nur in Intervallen von 6 Monaten nötig, die wir gerne für Sie im Rahmen eines Wartungsvertrages termingerecht durchführen.

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Abbildung: aquaPROdentis Enthärtungsanlage Bewadent-Basic
Maße in mm: HxBxT: 630x390x580,
Höhe Sicherheitsüberlauf: 275mm, Höhe Anschluß: 495mm

Die sinnvolle Ergänzung zur Wasserenthärtungsanlage ist unsere Einbaustrecke EBS Basic. Diese integriert die notwendige Filtration des Wassers gemäß den Vorgaben der Dentagerätehersteller. Ebenso ist ein Magnetventil integriert, das über den Praxishauptschalten stromlos geschaltet wird und damit vor Wasserschäden schützt, von vielen Versicherungen gefordert!

WWW_EBS_Basic_2014

Integriert ist auch das Anschlußteil für die Wasserenthärtungsanlage.

Eine flexible, lösbare Umgehungsleitung ermöglicht die regelmäßig notwendige Wartung ohne Einfluß auf den Praxisbetrieb. Im Falle einer Havarie ist ebenfalls eine Möglichkeit gegeben, den Praxisbetrieb fortzusetzen.

Wasseraufbereitungssysteme für Zahnarztpraxis